Batterie laden

Batterie laden ist immer wieder nötig

Wenn man Akkus und Batterien benutzt, entladen sich diese nach einer Zeit der Benutzung. Anschließend muss man die Batterie laden. Diesen Vorgang kann man mit den meisten Batterien einige hundert- bis zu tausendmal wiederholen, bevor die Batterien endgültig verschlissen sind.

Was braucht man zum Batterie laden?

Zum Batterie laden benötigt man natürlich ein Ladegerät. Ein entsprechendes Batterieladegerät kann man heute für relativ wenig Geld kaufen. Allerdings ist nicht jedes preisgünstige Batterieladegerät in der Lage, alle Batterietypen zu laden. Manche Batterien müssen beispielsweise zunächst entladen werden, bevor ein erneuter Ladezyklus erfolgen kann, und sollten dann immer ganz aufgeladen werden, bevor man sie benutzt. Andere Batterien dürfen überhaupt nicht ganz entladen werden, und können auch nach kurzer Ladezeit bereits weiterverwendet werden.

Eingebaute Batterien laden

Zunächst kommt es natürlich darauf an, ob man eine fest eingebaute oder einen entnehmbare Batterie hat, die man aufladen möchte. Bei einem fest eingebauten Akku benötigt man zunächst das für das Gerät erforderliche Ladegerät sowie das entsprechende Netzteil. Sobald man das Ladegerät in die Steckdose gesteckt hat, und das Gerät eingesteckt hat, kann der Ladevorgang der eingebauten Batterie beginnen.

Entnehmbare Batterie

Bei einer externen Batterie muss man zunächst die Batterien aus dem Gerät entnehmen und ein Ladegerät bereitstellen. Je nach Typ des Ladegeräts hat dieses unterschiedlich viele Ladeschächte. In manchen Ladegeräten kann man lediglich zwei Batterien gleichzeitig aufladen, während man in anderen Ladegeräten vier oder sogar acht Batterien gleichzeitig laden.

Wie lange muss die Batterie laden?

Je nach Batterie ist die Ladezeit unterschiedlich. Die Ladezeit ist dabei abhängig von der Akkukapazität sowie dem Ladestrom. Die Ladezeit lässt sich nach folgender Formel berechnen:

Ladezeit = (Kapazität des Akkus in mAh) / (Ladestrom in mA) * 1.3

Hier gibt es einen Rechner zur Berechnung der Akkuladezeit.

Typen von Ladegeräten

Wie bereits angesprochen gibt es preisgünstige Batterieladegeräte. Diese einfachen Ladegeräte sind meistens „dumm“. Sie laden einen Akku stets im gleichen Ladestrom und führen dem Akku auch dann noch weitere Energie zu, wenn dieser bereits vollständig geladen ist. Dadurch kann der Akku beschädigt werden. Demgegenüber gibt es intelligente Ladegeräte, die den Ladestrom abschalten, nachdem die volle Akkuladung erreicht wurde. Angesichts der geringen Preise sollte man sich heutzutage in aller Regel für ein intelligentes Ladegerät entscheiden.

Welche Batterie wofür? – Akku oder Einmalbatterie

battery photo
Photo by scalespeeder

Einmalbatterie (Primärbatterie)

Eine Einmalbatterie lohnt sich vor allem für Geräte, die nur selten benutzt werden oder sehr wenig Strom verbrauchen (Wanduhren). Hier sind Primärbatterien im Vorteil, weil Akkus schon nach ein paar Monaten einen Großteil ihrer Energie durch Selbstentladung wieder verlieren. Auch auf Reisen ohne Ladegerät oder im Notfall, wenn alle Akkus leer sind, haben Primärbatterien Vorteile. Außerdem sind sie in der Regel hitze- und kältebeständiger. Hinzu kommt, dass einige ältere Geräte (analoge Kameras, Blutdruckmessgeräte etc.) für den einwandfreien Betrieb eine Spannung von 1,5 Volt brauchen. Akkus liefern aber nur etwa 1,2 Volt. Einmalbatterien lassen sich nicht wieder aufladen. Wenn die Werkstoffe der Batterie durch die galvanische Reaktion alle Energie freigesetzt haben, sind die Einmal-Batterien verbraucht und müssen ersetzt werden.

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Die alten Batterien müssen natürlich fachgerecht entsorgt werden, da sie in aller Regel Sondermüll sind. In den normalen Hausmüll gehören Einmalbatterien nicht.

Akkus

Akkus hingegen lohnen sich für Geräte, die viel Strom verbrauchen oder die sehr häufig benutzt werden. Wer bei einem Gerät einmal im Monat oder häufiger die Batterien wechselt, sollte lieber einen Akku verwenden. Neben weiteren postiven Apsekten der Akkus tritt nämlich bei einem derart hohen Verbauch an Batterien der Umweltgedanke in den Vordergrund. Besondere Akkus mit geringerer Selbstentladung lohnen sich dann, wenn die Batterien nur etwa alle drei bis vier Monate ausgetauscht werden müssen.

Tipps zur Nutzung und Lagerung von NiMH-Akkus

NiMH-Akkus lagernAn NiMH-Akkus hat man am meisten und längsten Freude, wenn man sie richtig lagert und pflegt. Die Pflege geht bei der Nutzung los.

Tipps zur Nutzung von NiMH-Akkus

  1. Achten Sie beim Laden der NiMH-Akkus darauf, dass keine weitere Energie mehr zugeführt wird, wenn der Akku schon voll ist. Dies kann den NiMH-Akku dauerhaft beschädigen. Ein gutes Ladegerät stoppt den Ladevorgang automatisch, wenn der Akku vollständig aufgeladen ist. Solche Ladegeräte können auch hinsichtlich der Ladeverfahren unterscheiden: Schnellladeverfahren sind zwar praktisch, aber langsames Aufladen verlängert die Lebensdauer des Akkus.
  2. NiMH-Akkus sind im Hinblick auf Alterungsmechanismen relativ unempfindlich. Den bekannten „Memory-Effekt“ gibt es nicht, das heißt die Akkus müssen nicht mehr vollständig entladen werden, sondern können auch dann wieder aufgeladen werden, wenn noch eine gewisse Restenergie vorhanden ist. Das verlängert die Lebensdauer.
  3. Auch eine Tiefenentladung (also bis zu 100 Prozent Zyklentiefe) ist bei der neuesten Generation der NiMH-Akkus in der Regel unproblematisch und verkürzt nicht unbedingt die Lebensdauer.
  4. Allerdings besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Lagertemperatur und Selbstentladung der Nickel-Metallhydrid-Akkus. Deshalb ist eine trockene Lagerung bei Zimmertemperatur optimal. Eine Lagerung von über 30 Grad und unter zehn Grad beeinträchtigt nicht nur die Energiespeicherung, sondern auch die Lebensdauer.

Sind Akkus umweltfreundlich?

Ob Akkus umweltfreundlich sind oder nicht, daran scheiden sich manchmal die Geister.
Nicht nur das Umweltbundesamt meint ja! Die Tipps vom Bundesumweltamt:

  • Batterien meiden, wo möglich: Kaufen Sie netzbetriebene oder batteriefreie Geräte.
  • Verwenden Sie Akkus statt Batterien.
  • Kaufen Sie Batterien und Akkus ohne giftige Schwermetalle.
  • Verlängern Sie die Lebensdauer von Akkus durch „richtige“ Behandlung.
  • Entsorgen Sie Altbatterien und Altakkus sachgerecht in Sammelboxen (Handel) oder bei kommunalen Sammelstellen.
  • Entnehmen Sie vor der Rückgabe von alten Elektrogeräten Batterien und Akkus.

Welche Batterie nutzt Ihr?

Hallo, ich möchte hier eine Umfrage starten. Jeder benutzt ja eine Batterie oder einen Akku in den diversen elektronischen Geräten die man so hat. Welche benutzt ihr? Klassische Alkali-Batterie oder einen Akku? Wenn ja, welche Marke, welcher Typ? Habt ihr besonders positive oder negative Erfahrungen mit einzelnen Batterien oder Akkus gemacht?

Postet eure Erfahrungen als Kommentar zu diesem Beitrag!